Global denken, lokal handeln - mein Beispiel

Klimaveränderung

Ich nehme die Klimaveränderung so ernst, dass ich mein Handeln am Klimaschutz ausgerichtet habe. Warum mache ich das?

Die Argumente dafür sind unter Wissenschaft und extreme Wetterereignisse dargelegt. Im Anschluß daran wird auf die bereits existierenden offiziellen Quellen zu Klimafolgen und Anpassung verlinkt. Zum Abschluß steht mein persönliches Fazit.

Wissenschaft

Ich bin von der Ausbildung her Industriekaufmann und habe Informatik studiert. Wie kann ich mit diesem Hintergrundwissen die Aussagen der Klimawissenschaftler auf ihren Wahrheitsgehalt hin beurteilen? Die Antwort ist eindeutig: nur sehr schwer bis gar nicht.

Was ich aber kann, ist die Aussagen von Menschen aufgrund ihrer Motivation zu beurteilen. Dabei gehe ich davon aus, das jeder Mensch in seinem Beruf nach Anerkennung strebt.

Beispiel: Das wichtigste vorzeigbare Ergebnis für Topmanager ist die Höhe des Gewinns, dass ihr Unternehmen erwirtschaftet. Dieser Gewinn wird in der Bilanz des Unternehmens ausgewiesen. Je höher der Gewinn desto höher ist die Anerkennung für den Topmanager, insbesondere durch andere Topmanager.

Worin besteht die Anerkennung für Klimawissenschaftler? Es die Qualität der von Ihnen veröffentlichten Studien und der Wahrheitsgehalt der  daraus ermittelten Erkenntnisse. Nun ist die Einschätzung des Wahrheitsgehaltes nicht so einfach ermittelbar, wie der Gewinn eines Unternehmens. Als Indiz wird die Häufigkeit der Verweise auf eine Veröffentlichung der Studie herangezogen. Dies wird zum Beispiel von der Thomson Reuters Corporation mit dem Science Situation Index weltweit geleistet. Dort werden Veröffentlichungen aus  Fachzeitschriften gesammelt. Und dort wird von den Klimawissenschaftlern auch nach abweichenden Meinungen gesucht bzw. die Veröffentlichungen der Kollegen werden hinterfragt.

Für mich als "Nicht-Klimawissenschaftler" ist entscheidend: Seit Jahren finden sich im Science Situation Index nur Untersuchungen, die den Nachweis erbringen, dass die Klimaveränderung im Wesentlichen durch den Menschen verursacht wird.

Dort finden sich keine unwiderlegten Veröffentlichungen der sogenannten Klimaspektiker. Bei diesen handelt es sich um Wissenschaftler, die den durch Menschen verursachten Klimawandel bestreiten. In der Regel veröffentlichen die Klimaspektiker ihre Untersuchungen nicht in einer Fachzeitschrift.

Beispiel aus dem Jahre 2002: Peter Neumann-Mahlklau, ein pensionierter Geologe, folgerte in der Studie "Treibhaus oder Kühlhaus? - das Klima der Erde": ... Auf keinen Fall bestand oder besteht ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem CO2-Gehalt der Atmosphäre und der globalen Durchschnittstemperatur... . Diese Studie wurde als Sonderdruck vom Verband der Braunkohleindustrie verteilt. Der Inhalt der Studie ist nicht in Fachzeitschriften publiziert worden. Weitere Details und andere Beispiele siehe www.pik-potsdam.de/~stefan/flottekurven.html bzw. auch sehr interessant der Artikel in der FAZ "Deutsche Medien betreiben Desinformation": www.faz.net

Warum handeln Menschen wie Peter Neumann-Mahlklau so? Ich weiß es nicht. Ich folgere aber daraus, dass die Klimaspektiker nicht nach  Anerkennung durch ihre Kollegen streben. Damit entziehen sie ihre Studien einer Kontrolle durch die Kollegen und streben somit auch nicht nach Wahrheit.

Mir ist aber eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit der Wahrheit für mein Handeln wichtig. Ich glaube daher den Wissenschaftlern, die ihre Studien in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizieren. Sie ermöglichen damit ihren Kollegen, diese zu prüfen. Falls durch diese Prüfung der Wissenschaftler von der Wahrheit überzeugt wird, wird er die Studie des Kollegen dann auch für eigene Studien als Referenz heranziehen.

Glaubhaftes Ergebnis: Die Klimaveränderung wird im Wesentlichen durch den Menschen und sein Handeln verursacht.

Extreme Wetterereignisse

Die Ergebnisse der Klimawissenschaftler werden dadurch untermauert, dass die extremen Wetterereignisse weltweit zunehmen. Ich habe in den Jahren seit ca. 2003 alle Zeitungsartikel zu extremen Wettereignissen aus meiner Tageszeitung ausgeschnitten. Beendet habe ich die Sammlung nach dem Sturm Kyrill im Januar 2007.

Nachfolgend die Zeitungsüberschriften, gegliedert nach Welt, Europa, Deutschland, NRW und lokal.

Welt

  • 10.2002:
    Wirbelsturm verwüstet Mexikos Küste
  • 03.2004:
    Hurrikan Catarina vor Brasilien
    Bis zu diesem Zeitpunkt stufte man diese Region aufgrund der niedrigen Temperaturen im Südatlantik als Hurrikanfrei ein. ...
  • 08.2004:
    Verheerende Stürme in China und im Süden der USA
    Ich habe noch nie einen so schlimmen Taifun gesehen
    Auch deutsche Touristen flüchten vor "Charley"
  • 09.2004:
    Ivan der Schrecklihce bedroht Florida
  • 10.2004:
    Gewaltiger Taifun traf auf Japans Hauptinsel Honshu
    Sturmbö riß Mann vom Hochhausdach
    18 Tote insgesamt
  • 01.2005:
    Regen, Feuer, Erdrutsche: Dutzende Tote
    Wetter spielt in vielen Ländern der Erde verrückt
    Schlammlawinen in Kalifornien
    Ganze Familie vom Sturm ins Meer gerissen
    Verzweifelte Suche nach Überlebenden
    Sturm fordert 3 Tote
    Unwetter: 7 Opfer
  • 01.2005:
    Winterchaos mit Schneefall in der Sahara
    Kältewelle forderte etliche Opfer
    Vincent stürmt bis ans Mittelmeer
  • 07.2005:
    Touristen fliehen in Mexiko vor Emily
  • 08.2005:
    Leichen treiben durch überflutete Straßen
    New Orleans droht Katastrophe
    Springflut verwüstet Küstenstädte
    Hurrikan Katarina: Verzweifelte Schreie in den Wasserwüsten
    Hunderte Tote durch den Hurrikan
    Es ist wie in einem Horrorfilm
    Auf Plünderer geschossen
    Angst vor Seuchen immer größe
  • 10.2005:
    New Orleans droht finanzieller Ruin
  • 08.2006:
    Auf der Flucht vor dem Klima, Amerikanische Forscher untersuchen Folgen von Katrina, Menschen finden neue Heimat
  • 08.2006:
    Teure Schäden nach Hurrikan (92,5 Mia €)
  • 09.2005:
    Tote bei Taifun in Taiwan
    Immer mehr Todesopfer
  • 09.2005:
    Bush: Dies ist ein gewaltiger Sturm
    Millionen von Menschen an US-Küste vor Hurrikan auf der Flucht
    Zerstörungskraft des Hurrikans nimmt zu
    Viele Tote durch Tropensturm in Mittelamerika
    Tropensturm "Stan" tobte mit voller Wucht über Mittelamerika
    Tödlicher Blick in Wilmas Auge
  • 11.2005:
    18 Tote nach Taifun
  • 01.2006:
    Sydney Rekordhitze facht Brände im Busch an
    San Francisco: Weinanbaugebiete überschwemmt
  • 01.2006:
    Kältester Winter in Japan seit 40 Jahren
    Wenn meterhoher Schnee zur Falle wird
    Schneefälle fordern Opfer: In Japan auf 96 gestiegen
  • 02.2006:
    Manila Auch Rettungskräfte haben Angst
    Teil eines Berges löst sich: Ortschaft Guinsaugon auf den Phillipinen verwandelt sich in eine Schlammwüste
  • 03.2006:
    Brisbane Larry verwüstet ganze Landstriche
  • 04.2006:
    Wirbelstürme in den USA fordern 23 Tote
    Nashville: Zwölf Tote bei Tornados in USA
  • 04.2006:
    Sydney Zyklon Monica bedroht die Stadt Darwin
  • 07.2006:
    Unwetter in Korea und Japan
    Über 100 Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche
  • 07.2006:
    100 Hitzeopfer in Kalifornien
    New York: Kühlzentren eingerichtet; Hitzewelle verwandelt Städte in Hochöfen
  • 08.2006:
    Addis Abeba/Nairobi Starker Regen in Afrika
  • 10.2006:
    Lagos Nigeria: 500 Häuser weggerissen
  • 08.2006:
    Peking 1,5 Millionen Chinesen geflüchtet
    Taifun "Saomai" zog über Südosten des Landes / Heftigster Wirbelsturm seit 50 Jahren
    Peking: 18 Millionen Chinesen ohne Wasser
    Flüsse sind nach 70 Tagen ohne Regen ausgetrocknet / Kein Regen in Sicht
  • 08.2006:
    Neu Dehli Heftiger Monsun in Indien
  • 08.2006:
    Seoul Angeblich bis zu 10.000 Tote
  • 08.2006:
    Miami/Havanna: Notstand in Florida ausgerufen
    Dhaka: 500 Fischer werden vermisst
  • 09.2006:
    Taifun wütet auf den Philippinen
    Manila: Taifun fordert 60 Todesopfer
    Hanoi: Xangsane hinterlässt Schneise der Verwüstung
    Manila/Hanoi: Xangsane fordert noch immer Tote
  • 10.2006:
    Thailand unter Wasser
    39 Menschen ertrunken
    Felder geflutet
  • 10.2006:
    New York eiskalt erwischt
    Wintereinbruch: Bush ruft Notstand aus
    Wind drückte Flugzeug gegen Hochhäuser
  • 11.2006:
    Diyarbakir Südosten der Türkei: Tod nach Unwetter
    Sydney: Dürreperiode bedroht den Boom
    Tokio: Tornade forder neun Tote
    Herat im Westen Afghanistans: Tote nach heftigem Regen
    Gesun Banda Aceh in Indonesien: Noch immer keine eigenes Obdach
    Mogadischu: Regen treibt Menschen auf die Bäume
    Colombo: Sintflutartige Regenfälle
    Sydney: Buschbrände außer Kontrolle
    Bogota: Fünt Tote bei Blitzschlag
  • 12.2006:
    Manila/Singapur: Eine schwarze Wüste
    Manila: Katastrophe durch Schlammlawine
    Manila: Neues Unwetter auf Philippinen
    New York: Machtlos gegen Mutter Natur
  • 01.2007:
    Neu Delhi Eisige Kälte: 260 Tote in Asien
    Vancouver: Stadiondach für Olympia 2010 zerstört
    Denver: Schnee satt in Colorado
    Rio de Janeiro: Zwei Städte vom Schlamm begraben
    Jakarta: Erdrutsch begrub 16 Menschen
    54 Tote durch eisige Kälte in den USA
  • 02.2007:
    Jakarta: Mit dem Boot zum Zug

Europa

  • 1995:
    Atlantikhurrikan im südlichen Mittelmeer
    Tropische Wirbelstürme im Mittelmeer - noch dazu im Winterhalbjahr - sollte es nach gängigem Verständnis der Entstehungsprozesse solcher Ereignisse eigentlich nicht geben. Dennoch ...
  • 08.2002:
    Europa versinkt im Regen
    Braunes Wasser steht Meterhoch
  • 09.2002:
    Mallorca Gewitter richtet hohe Schäden an
  • 09.2002:
    Nebelwand hüllt Moskau ein
    Waldbrände lodern weiter
    Bürger kämpfen mit Asthma
    Rauch zieht bis nach Schweden
  • 10.2002:
    Schwerer Orkan rast über Europa
  • 02.2003:
    Winterchaos in Europa
    Schnee auf Mallorca
    Lastwagenverbot in Frankreich
    Hitzewelle in Grönland
  • 12.2003:
    Süden Frankreichs steht unter Wasser
    6 Menschen in Spanien ertrunken
  • 07.2004:
    Tödliche Hitze auf Kanaren
    Tödlicher Wirbelsturm; Urlauber gegen Felsen geschmettert
  • 11:2004:
    Sturm fegte über Europa hinweg - 5 Tote
  • 06.2005:
    Europa: Das Wetter spielt verrückt
    Kälteeinbruch, Trockenheit und Brände
    Weiter angespannte Lage in den Hochwassergebieten
    Große Schäden nach Unwettern auch in Deutschland
  • 07.2005:
    Flutwelle in Östereich
    Wetterextreme / Hitze im Mittelmeerraum
    Reit im Winkl: Urlauber stemmen Sandsäcke
    Hitzewelle auf Mallorca
    19 Tote durch Flut in Rumänien
  • 08.2005:
    Wolkenbruch wütet über Helsinki
    Lissabon: 3000 Feuerwehrleute kämpfen gegen 18 Brände
    Madrid: Waldbrände außer Kontrolle
    Bukarest: 7 Tote nach Unwetter
    Sofia: 3 Tote nach Dauerregen
    Flammen vor den Toren Coimbras (Portugal)
    Flutalarm am Kloster Weltenburg
    Jetzt Sorgen an Donau, Isar und Inn
  • 09.2005:
    Bukarest: Fluten fordern 2 Opfer
    Rumänien versinkt im Hochwasser
    Barcelona: 4 Tote bei Hochwasser
  • 11.2005:
    Unwetter auf Kanaren
    Tropensturm fegt über Inselgruppe: 19 Tote
  • 01.2006:
    Berlin/Moskau: Die zweite Frostwelle kommt
    Blitzeis auf A9: ein Toter
    Eiseskälte im Osten Deutschlands
    Minus 40,8 Grad in Finnland
  • 01.2006
    Hamburg: Noch mehr Kälteopfer
  • 01.2006
    Stockholm: Masseneinbruch auf See
  • 01.2006:
    Marseille: Regen löst Schneechaos ab
  • 03.2006:
    Sofia/Athen Tote in Bulgarien
  • 04.2006:
    Bukarest Bewohner hoffen auf ein Wunder
    Hochwasser: Keine Entspannung in Rumänien
  • 06.2006:
    Zagreb Hagel erschlägt Schafherde
  • 06.2006:
    Goothard-Autobahn: Zimmergroße Brocken töten Urlauber-Paar
    Forscher: Malediven werden untergehen
  • 06.2006:
    Saures Meer läßt Fische sterben
  • 07.2006:
    Hitzetote in Spanien / 38 Grad in Sevilla
    Cadiz: Wald in Spanien brennt erneut
    Stockholm: Ritter stirbt durch Blitzschlag
    Bukarest: 7 Hitze-Tote
    Heißer Juli bricht Rekorde in Europa
    Madrid: Flammenhölle vor Pontevedra
    Madrid: Ausland hilft bei Kampt gegen Waldbrände
    Athen/Istanbul: Hitzewelle in Griechenland
  • 07.2006:
    Bukarest Hitzewelle fordert 5 Tote
    Wien: Ortschaften unter Wasser
    Istanbul: 5 Menschen in Türkei ertrunken
    Sofia: Urlauber vor Flut gerettet
  • 07.2006:
    Italien ViboValentia: Vier Tote durch Unwetter
  • 08.2006:
    Das Wetter schlägt in Italien Kapriolen
    Budapest: Tote bei Masenpanik
    Athen: Hitzewelle in Griechenland auf dem höhepunkt
    Athen/Thessaloniki: Flammenmeer: Flucht ins Wasser
  • 09.2006:
    Lissabon Gordon bedroht die Azoren
    Lissabon: Kaum Schäden auf den Azoren
  • 10.2006:
    Athen Notstand nach Regenfällen
    Piräus: Sturm in der Ägäis
    Istanbul: Tourist von Blitz getroffen
  • 12.2006:
    Mini-Tornado raste durch London
    München/Madrid: Schneeglatte Straßen: Tote und Verletzte
    Stockholm: Erdrutsch riss Autos in die Tiefe
    Diese Straße verschluckte Autos
  • 01.2007:
    Vier Lawinentote in Frankreich
    Dürre auf Mallorca, Palmen am Rhein
    EU schlägt Alarm: Klimawandel Einhalt gebieten - Streit mit Berlin um Atomkraft und CO2
    Warum ist es so warm?
    Oslo: Ölpest bedroht Vogelschutzgebiete

Deutschland

  • 07.2002:
    Berlin Orkan verwüstet Kinder-Ferienlager
    Von Bäumen erschlagen: 7 Tote und 23 Verletzte
  • 08.2002:
    Rekordregen in Rheinland-Pfalz: 80,4 L/qm
    Helfer: Wir können nur noch beten
    Landwirte schnallen den Gürtel enger
  • 11.2002:
    Föhnsturm hinterlässt eine Spur der Verwüstung
    Schlammlawinen in der Schweiz
    Orkan wirft Zug aus den Gleisen
  • 2003:
    Hitzesommer
    In vielen Regionen Europas mehr als 3 C höhere Mitteltemperatur
    35.000 zusätzliche Todesopfer
    Riesige Waldbrände
    Dürreschäden
  • 06.2003:
    900.000 Blitze über Deutschland
    Blitz vernichtet Sägewerk im Siegerland
    Es gibt vermehrt Hochwasser
    Ewiges Eis schmilzt
    Felsen krachen herab
    Bei Tropenhitze schlipslos in die Büros
    Waldbrände: Portugal bat EU um Hilfe
    Loreley lief vor der Loreley gegen Felsen
    Trockenheit: Obst wird teurer
  • 07.2004:
    Hagel häufte sich 50 Zentimeter hoch
  • 01.2005:
    Orkan legt Nordeuropa lahm
    Sylt verlor Sandstrände
    14 Tote in Nordeuropa
    Auf Sylt blies Erwin am heftigsten
  • 08.2005:
    Hochwasser: Union und FDP verschieben Gipfel
    Das Tief dreht sich immer wieder zu uns
    Kanal sollte vor dem Hochwasser schützen
    Verheerende Hochwasser: Fluten wüten in Bayern
    Katastrophenalarm im Allgäu und Alpenvorland / Großer Schaden
  • 01.2006:
    Der schwarze Tag von Bad Reichenhall
    Dacheinsturz und Lawinenabgang
    Zwei Wanderer tot aus Lawine geborgen - Ein Vermißter
    Zehn Verschüttete - Sieben Menschen konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien
  • 01.2006:
    Kattowitz: Am späten Abend verstummten die Sirenen
  • 01.2006:
    Dörfer im Tessin abgeschnitten
  • 02.2006:
    Töging am Inn: Regale fangen herabstürzendes Dach auf
  • 02.2006:
    München: Katastrophenalarm nach starken Schneefällen
  • 02.2006:
    Deggendorf: Lage in Bayern spitzt sich zu
  • 02.2006:
    Dramatische Lage in Bayern
  • 02.2006:
    Spiegelau Tödliches Schneeräumen
  • 03.2006:
    Süddeutschland versinkt im Schnee
    Chaos auf Straßen, Züge und Flge fallen aus
    Auf dem Heimweg ist die Hölle los
    Schnee, Schnee, Schnee - und kein Ende
    Schnee in Rekordhöhe
    Bäume bremsen Bahn aus
  • 04.2006:
    Dresden Das Wasser steigt - und die Soldaten stapeln wieder Säcke
    Katastrophenalarm an der Elbe in Sachsen
    Elbpegel steigt immer weiter
    Schon zwei Todesopfer in der Slowakei
    Prag: Damm in Olmütz gebrochen
    Hochwasserlage in Sachsen verschärft sich
    Katastrophenalarm auf weitere Gebiete ausgeweitet
    Mehr als 1000 Menschen mußten ihre Wohnungen verlassen
    Sie haben die Sirenen nicht gehört
    Wasserpegel der Elbe steigt weiter
    Alarmstufe in mehreren Kreisen
    Notstand in Ungarn verhängt
    Hitzacker vollständig überflutet
    Pegel über dem des Jahres 2002
    Jahrhunderthoch der Elbe im Norden
    Hitzacker: Jetzt ist es zappenduster
  • 06.2006:
    Dresden Gewitter sorgt für Schaden in Millionenhöhe
    Villingen-Schwenningen: Hagelkörner so groß wie Tennisbälle
    Köln/Hamburg: Unwetter richten Schäden an
    Hamburg: Verletzte durch Blitz
    Gewitter über Berlin: Stadt im Ausnahmezustand
  • 07.2006:
    Tornado im Raum Karlsruhe
    Heidenheim: Bei großer Hitze gejoggt: tot
    Wenn der Himmel nicht mehr strahlend blau ist
  • 08.2006:
    Trotz moderner Technik: Tornado kostet in Rheinland-Pfalz ein Menschenleben
    Strumjäger hält bei Gewitter nichts daheim
    Verein Skywarn warnt vor Unwettern in Deutschlang
  • 08.2006:
    24 Verletzte nach Blitzeinschlägen
    Bonn: Großalarm bei Flugschau in Bonn-Hangelar
    Bonn: Blitze verletzen Zuschauer
    Kopenhagen: Blitz trifft Dänen bei Fußball-Spiel
  • 10.2006:
    Quirla Tornade verwüstet Neubau-Siedlung
    Freiburg: Sturm tobt im Schwarzwald
  • 11.2006:
    Jahrhunderflut mit bis zu 17 Metern Wellenhöhe
    Sturm im Norden, Schnee in Mittelgebirgen
    Schwere See und Windstärke 12
  • 01.2007:
    Orkan tobt über Deutschland
    Im Westen: Fährverbindungen fielen aus - Bäume stürzten um
    Hamburg: Der Fischmarkt schwimmt
    Allgäu: Wo bitte ist der Winter?
    Dortmund/Oklahoma: Frühlingsgefühle und Winterchaos
    Oklahoma: Student aus Kreuztal konnte Termperaturfall um 20 Grad zusehen - Sturm in Nordeuropa
    Januar 2007 4,6 Grad wärmer als im Durchschnitt

NRW

  • 05.2001:
    Chaos nach Regengüssen; Ahlen versinkt im Regen
  • 08.2002:
    Unwetter hinterläßt Schäden in Millionenhöhe
  • 06.2003:
    Pfingssturm: Verankerungsseil des Ballons riss 5-jähriges Mädchen mit
  • 06.2004:
    Unwetter flutete Straßen im Revier
  • 06.2004:
    Tornado
    Tornado vom Raum Viersen über Duisburg nach Essen. Windgeschwindigkeiten von 180 bis 250 Km/h.
  • 01.2005:
    Über 60 L Regen in 24 Std
  • 02.2005:
    Böen bliesen Zirkuszelt um
    Tief kam mit Tempo 161
  • 11.2005:
    19 Kilo Schnee auf jedem Meter Kabel
    RWE weißt Kritik nach Stromausfall zurück
    Westfalen kalt erwischt
    Hunderttausende ohne Strom und Heizung
    Katastrophenalarm in Teilen des Münsterlandes
    Tausende nachts in Notunterkünften
    Noch 90.000 Menschen ohne Strom
    Fußgänger von Ast erschlagen
  • 02.2006:
    Stromausfälle: Ursache Wetter
  • 02.2006:
    Südwestfalen versinkt im Schnee
  • 05.2006:
    Getrud fegte über das land
    Orkanböen der Stärke 12 am Möhnesee
    71-jähriger in Hameln von Baum erschlagen
  • 06.2006:
    Bochum: Claus heizt richtig ein
    Münster: Gefahr von Bränden im Wald wächst
    Köln: Kinder und Senioren leiden unter der Hitze
  • 07.2006:
    Gewitter in NRW: Stromausfälle, Hagel und überflutete Straßen
    Mit diesem verrückten Wetter ist nicht zu spaßen
    Sundern: Blitz trifft Spaziergänger
    Sundern: Unfall am Sopersee: Opfer in Lebensgefahr
    Fataler Fehler: Blitzschutz unter Bäumen
    Menden: Blitz schlägt in Feuerwache ein
    Köln: Autofahrer mit heißem Kopf
    Siegen: Junge ertrungek, von Welle mitgerissen
    Gewitter auch in NRW
    Marsberg: Einbrechern war es zu kühl
    Hagen: Warmer Regen auf NRW
    Iserlohn: Einer der größten Unwettereinsaätz aller Zeiten in Iserlohn
    Düsseldorf: Dach bricht zusammen
  • 09.2006:
    Hagen Zwischen Düre und Fluten: Ein Sommer voller Rekorde
  • 09.2006:
    Meschede Regen schwemmt Chaos in die Städte
    Schwere Schäden in NRW und Hessen
    Meschede stark betroffen
    Ein ungewöhnliches Treffen verschiedener Luftmassen
    Gewittertief sorgt für Schauerlinie von Frankreich bis zum Sauerland
  • 12.2006:
    Düsseldorf Orkanartige Böen mit bis zu 110 Km/h
    Sturm hielt Helfer in Atem
  • 01:2007:
    Orkanböen sorgten für erhebliche Schäden
    Bahnstrecken teilweise gesperrt
  • 01.2007:
    Kyrill wütet in NRW
    Riesiger Orkan rast auf NRW zu
    Experte besser zu Hause bleiben
    Ein Orkan fegt mit mehr als 118,5 km/h über Land und Meer
    Helfer im Stress: Wussten nicht, wohin zuerst
    Dortmund: Erbitterter Kampf um Taxen und Hotelbetten
    Stau überall in NRW: "Es herrscht das Chaos
    Orkan Kyrill wütet in Europa - Ganz NRW versinkt im Chaos
    Millionenschäden in Deutschland - Alle Züge standen still - Sieben Tote in Deutschland
    Südwestfalens Wälder hart getroffen
    Orkan fordert in NRW fünf Tote - Schaden in Milliardenhöhe - Bahnverkehr rollte nur schleppend
    Ganze Bergkuppen regelrecht blank
    Ständig stürzten Bäume auf die Straße
    Reisende singen Loblieb auf die Bahn
    Essen/Bochum: Geduldprobe für Bahnfahrer dauert an
    Essen/Bochum: Orkantief Kyrill brachte die Fahrpläne massiv aus dem Takt - weiter Verspätungen und Zugausfälle
    Auch Vögel arg gerupft
    Januarstürme beleben das Geschäft mit Schirmen
    Straßen dicht: Kein Weg führte aus Plettenberg
    Hallendach wie Papier weggedrückt
    WR-Zusteller kämpften mit dem Sturm
    Attendorn hält den Regenrekord
    Eslohe: langes Warten auf Strom
    Lennehalle in Nachrodt gesperrt
    Dyonysos-Mosaik in Köln beschädigt?
    Sundern: Gewaltige Schäden in den Wäldern - jetzt drohen Schädlingsbefall, Fäulnis und sinkende Holzpreise
    Sundern: Ab sofort ein Wettlauf mit gegen die Zeit
    Westfalen: Waldbauern ziehen eine erste Bilanz
    Westfalen: Da kommen einem einfach die Tränen
    Westfalen: Land sagt Millionen für die Waldbauern zu
    Berlin/Düsseldorf: Bahnverkehr in NRW läuft wieder
    Berlin/Düsseldorf: Chaos am Berliner Hauptbahnhof
    Oberkirchen: Dioe Notlage nicht ausnutzen
    Rothaarsteig schnell freischneiden
    Steuerstundungen für Waldbesitzer
    Hagen: Wie haben alles gegeben, gehofft und alles verloren
    Hagen: Waldbesitzer aus Südwestfalen am Rande des Nervenzusammenbruchs
    Winterberg: Bäume blokieren die Loipen
    Lennestadt: Gymnasium lahmgelegt
    Dortmund: Eine Woche nach Orkan Kyrill erleben Handwerker ungebremsten Ansturm - Material wird knapp
    Wo sollen wir nur anfangen?
    ReiseJournal: Viele Wälder für Wanderer gesperrt
    Arnsberg: Kaminbesitzer hoffen auf billiges Brennholz
    Altena/Olpe/Bad Berleburg: Angst vor Katastrophentouristen
    Altena/Olpe/Bad Berleburg: Vermarktung des Sturmholzes rollt an
    Westfalen: Kredite für Waldbesitzer
    Westfalen: Deutsche Eiche - Der Sieger im Sturm
    Westfalen: "Kyrill" treibt die Preise für Edelhölzer in die Höhe

lokal: Wetter und Herdecke

  • 07.2000:
    Regengüsse hielten Feuerwehr in Atem
  • 06.2002:
    Große Schäden durch Hagel
    Rolladen wie ein Schweizer Käse
    Party-Stimmung bei den hagel-Opfern
    Beulen-Treff (für Autos) am Hallenbad
  • 07.2002:
    Land unter: Wasser stand 30 cm hoch
  • 08.2002:
    Regen: Erdrutsch stoppte Volmetalbahn
  • 08.2002:
    Schlamm in jeder Ecke: Familie verliert Wohnung
  • 10.2002:
    Sturm sorgte für Chaos
    Wehren im Dauer-Einsatz
    Bäume stürzten auf Autos
    Rathausplatz gesperrt
    Weiter Unwetterwarnung
  • 06.2003:
    Unwetternacht: Dauereinsatz für Feuerwehr
  • 08.2003:
    Ruhrpegel bei Wetter nur noch bei 1,52 M
  • 03.2004:
    Schwerer Sturm zerstörte Dächer und fällte Bäume
  • 08.2004:
    Bei Regen fielen Bäume auf die Straße
    Ende: Blitz schlug in Brandmeldeanlage
  • 01.2005:
    Bäche wurden zu kleinen Wildflüssen
    Untere Voßhöfener Straße war bei starkem Regen nicht befahrbar
    Baum lag quer auf Straße
  • 07.2005:
    Schwerer Unfall in Herdecke
    Nach Unwetter auf regennasser Fahrbahn ...
  • 10.2005:
    Land unter: Wehr im Einsatz
  • 12.2005:
    Sturm knickte 2 Bäume um
  • 09.2006:
    Volmarstein Mächtige Buche umgestürzt
    Hagener Straße eine Stunde gesperrt
  • 12.2006:
    Bei Sturm elf Einsätze für Feuerwehr
    Dicker Baum drohte auf Haus zu stürzen
    Auch in Wetter war Feuerwehr bei Sturm im Einsatz
    Fichte lag auf der Fahrbahn
  • 01.2007:
    15 Einsätze für Wehr bei Sturm
    Lange Ölspur auf Ender Talstraße
    Sturm in Wetter
    Silvester: Baum stürzte auf Hühnerstall
  • 01.2007:
    Klimaschutz ist machbar, Herr Nachbar!
    Film von Al Gore im "Onikon" vor ausverkauftem Haus - Heute Vorführung und Diskussion in Wetter
  • 01.2007:
    Orkan Kyrill in Wetter und Herdecke
    Wetter: "Sturmfrei an allen Schulen"
    Bäume entwurzelt, Giebel verrückt, DAchdecker umgeweht
    Rettungskräfte seit dem frühen Mitag im Dauerstress - Stromleitung riss und verletzte Herdecker
    Sturm wirbelte Terminkalender durcheinander
    Mittleres Hochwasser nach starkem Sturm
    Orkan Kyrill mähte Bäume nieder
    Aufgeweichter Hang rutschte ab: Bahnlinie gesperrt - Über 300 Einsätze rund um die Uhr
    Hohenlimburg: Bäume knickten um wie Streichhölzer
    Orkan Kyrill verursacht unglaubliche Schäden - Allein am Zimmerberg fast 15 Hektar Wald zerstört
    Hagen/Breckerfeld: Wälder: Arbeit von 60 Jahren ist platt
    Hagen: Aufräumen wird Jahrzehnte dauern
    Hagen: Kyrill mähte in einer Nacht ab, was die Förster ansonsten in zwölf Jahren geschlagen hätten
    Hagen: Stadt gegen Sturmschäden versichert
    Hagen: Hochwasser nimmt Treibgut mit
    Hagen: Bahn hält wieder in Wetter und Vorhalle
    Hagen: Großbaustelle A1: Trotz Orkan alles im Lot
    Wetter: Nach Kyrill kommt der Borkenkäfer
    Wetter: Super-Gau in heimischen Wäldern: 10 000 Festmeter Holz "gefällt" - Spaziergang lebensgefährlich
    Wetter: 30 Schäden an städtischen Gebäuden
    Wetter: Fortbildung fiel "Kyrill" zum Opfer
    Breckerfeld/Hagen: Wieder Sturm: Noch mehr Bäume fielen
    Wetter: Bäume jetzt vom Frost bedroht
    Wetter: Stadtbetrieb ausgelastet - Fällaktionen aus Sicherheitsgründen - Tipps für Grundstückeigentümer
    Wetter/Herdecke: THW-Team wr 900 Stunden im Einsatz
    Orkan Kyrill: Helfer unterstützten Feuerwehren in beiden Ruhrstädten - Keine großen Verletzungen
    Ennepe-Ruhr: Aufräumarbeiten dauern Monate
    Herdecke: Orkan Kyrill: Blauröcke arbeiteten bis zur Erschöpfung - Bürger halfen mit Brötchen und Getränken
    Herdecke: Trauerflor für Opfer von Kyrill
    Wetter: Auch stolzer Hahn auf Kirchturm fiel "Kyrill" zum Opfer
Weltweite Statistiken zu extremen Wetterereignissen hat die Münchner Rück - Naturkatastrophen und Risiken

Klimafolgen und Anpassung

Unter www.anpassung.net stellt die Bundesregierung den aktuellen Kenntnisstand der bereits beobachteten sowie die zukünftig zu erwartenden Klimafolgen dar. Dabei werden Aussagen zu Gesundheit, Biodiversität, Verkehr, Tourismus, Land-, Forst- und Wasserwirtschaft gemacht.

Zitate aus dem Vorwort der Studie "Klimawandel in NRW":

  • "Weltweit deuten viele Zeichen darauf hin, dass die Geschwindigkeit der Klimaveränderungen deutlich schneller ablaufen könnten, als im letzten, dem 4. Sachstandsbericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses zum Klimawandel der Vereinten Nationen (IPCC) angenommen"...
  • ... "So erfolgten alle Analysen auf der Basis des sogenannten A1B Antriebsszenariums, welches bis 2100 eine gemischte Nutzung verschiedener Energieressourcen vorsieht. Die Entwicklungsländer holen nach diesem Szenario in ihrer Entwicklung weiter auf und die Weltbevölkerung hat ihr Maximum in der Mitte des Jahrhunderts. Tatsächlich liegt das momentane Emissionsprofil sogar über dem sogenannten worst-case Szenario (A1FI). ..."
    Hinweis: Das worst-case Szenario geht von einer Erwärmung von >6° bis zum Jahre 2100 aus.

Gesamte Studie: www.umwelt.nrw.de/umwelt/klimawandel/index.php

Erschwerend kommt hinzu, dass bei allen vom IPCC durchgerechneten Szenarien unter anderem das Schmelzen der Permafrostböden noch nicht berücksichtigt ist. Der Wissenschaft ist nicht bekannt, welche Mengen Methan in den Permafrostböden lagern. Methan ist in der Atmosphäre 25-mal wirksamer als CO2. Sollten die Permafrostböden Sibieriens schmelzen, können die Menschen die Dimension der zusätzlichen Erhöhung der Durchschnittstsemperatur nicht abschätzen. 

Fazit

Wie sind nun all diese Informationen mit gesundem Menschenverstand zu beurteilen? Grundsätzlich geht es um die Einschätzung des Risikos, welches durch die Änderung des Weltklimas eingegangen wird. Wichtige Gesichtspunkte sind  dabei:

  • Die Menschheit hat keine Erfahrung mit der Schnelligkeit und der Dimension der vor uns liegenden Klimaveränderung.

  • Die Menschheit ist in Ihrer großen Mehrheit nicht dazu bereit, ihr Verhalten bei der Verbrennung von Öl, Gas und Kohle der Dimension des Risikos anzupassen.

Die Dimension des Risikos möchte ich anhand eines konkreten Beispiels deutlich machen: Man stelle sich vor, dass die Jahrhunderthochwasser 1997 an der Oder, 1999 am Rhein, 2002 an Donau und Elbe, 2005 in den Alpen und 2006 wieder an der Elbe sowie die Stürme 1999 Lothar, 2007 Kyrill und 2008 Emma und der Hitzesommer 2003 nicht auf 12 Jahre verteilt, sondern alle innerhalb eines Jahres auftreten.

Allein schon aus Gesichtspunkten der Vorsorge heraus müsste alles Menschenmögliche getan werden, um ein solches Risiko zu minimieren. Aus diesem Grund habe ich mich zum lokalen handeln entschlossen.