Global denken, lokal handeln - mein Beispiel

Stromverbrauch

Ab dem 07.03.2000 beziehen wir Grünstrom. Dabei handelt es sich um ein Fördermodell des regionalen Energieversorgers AVU:  Die Kunden unterstützen mit einem Zusatzbeitrag pro Kilowattstunde die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf gemeinnützigen Einrichtungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Der verkaufte Strom beinhaltete weiter den normalen Strommix mit Kohle- und Atom-Stromanteilen.

Seit dem 01.10.2007 beinhaltet der Grünstromtarif reinen Ökostrom aus Wasserkraft. Das Fördermodell ist geblieben. Dies bedeutet, dass mit dem Zusatzbeitrag weiterhin der Bau von Photovoltaikanlagen in der Region unterstützt wird. Aus dem Gewinn des Grünstromverkaufs werden keine neuen erneuerbare Energien-Anlagen gebaut. Wer dies fördern möchte, kann sich zum Beispiel an die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy oder Naturstrom wenden.
Ich habe mich dazu entschieden, bei AVU-Grünstrom zu bleiben. Als Mitglied des Grünstrom-Gremiums will ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die AVU in den Bau erneuerbarer Energien-Anlagen in ihrem Stromnetzgebiet investiert. Dies fördert nachhaltig die  lokale Wirtschaft.

Bilanz

Im Zeitraum von 1998 bis 2008 haben wir insgesamt 35.400 kWh verbraucht. Die Kosten dafür betrugen 7.150 €. Der gesamte CO2 -Ausstoß betrug 24,8 t. Auf die Jahre verteilt ergibt sich folgende Entwicklung:







Zur Errechnung der CO2-Werte wurde bis 2004 ein einheitlicher Durchschnittswert von 0,7 Kg je verbrauchter kWh zugrunde gelegt. Seit 2005 ist der vom Energieversorger für den gelieferten Strommix jährlich angegebene CO2-Ausstoß zugrunde gelegt worden.