Global denken, lokal handeln - mein Beispiel

Wärmebereitsstellung für Heizung und Warmwasser

Familie Weber, Gustav-Vorsteher-Str. 20, 58300 Wetter
Reihenmittelhaus mit 85 qm Wohnfläche, Baujahr 1941

Ausgangslage 06.1997

  • Bewohner: 2 Erwachsene, 2 Kinder
  • Ölzentralheizung mit einem über 5 Jahre gemittelten durchschnittlichen Jahresverbrauch von 17.600 kWh
  • Dach mit Glasfasermatten zwischen den Sparren gedämmt,
    Wärmedurchgangskoeffizient (=U-Wert)  0,4 W/m2K
  • Kellerdecke ungedämmt mit U-Wert von ca. 2,3 W/m2K
  • Hauswand: doppelt gebrannter Ziegel mit U-Wert von ca. 1,3 W/m2K
  • Alu-Fenster: Isolierverglasung mit U-Wert von ca. 2,0 W/m2K

Maßnahmen/Veränderungen

  • 07.1997: Umstellung von Ölheizung auf Gas-Brennwerttechnik und
                   Solarkollektoren zur Erwärmung des Brauchwassers
  • 10.2002: Auszug der Tochter
  • 10.2003: Außenwände mit Holzfaserdämmplatten und Zellulose gedämmt,  U-Wert 0,3 W/m2K  und
                   4 neue Holzfenster und neue Balkontür mit U-Wert 1,1 W/m2K eingebaut.
  • 10.2005: Auszug des Sohnes
  • 12.2005: Kellerdecke unter Wohnzimmer gedämmt, U-Wert ca. 0,6 W/m2K
  • 12.2006: Dämmung der Heizungsrohre im Keller erneuert

  • 07.2008: Einzug der Tochter

Bilanz

Die Investitionen zur Verschönerung und zur energetischen Sanierung des Haus betrugen insgesamt 27.000 €.  Als besonders angenehm empfinden wir, dass die Holzfenster den Zimmern eine angenehme Atmophäre geben. Im Sommer wird die Wärme der Sonne zunächst in den Holzfaserdämmplatten gespeichert, so dass es trotz Hitze  ca. 7 aufeinanderfolgende Tage angenehm kühl im Hause bleibt.
In Zahlen ausgedrückt wurden durch die Investition im Zeitraum von 1997 bis 2008 beim Betrieb der Heizung und der Warmwasserbereitstellung 93.300 kWh sowie 5.700 € eingespart. Die Umwelt wurde um 36 t CO2 entlastet. Auf die Jahre verteilt ergibt sich folgende Entwicklung: